Instandhaltung der Heizungsanlage

Die Heizung eines Hauses ist ein Schwerstarbeiter. Gemessen an ihren Betriebsstunden kommt sie – im Vergleich zum Auto – auf eine Laufleistung von rund 135.000 km im Jahr. Der jährliche Servicetermin in der Kfz-Werkstatt ist selbstverständlich – bei der Heizungsanlage fehlt häufig dieses Bewusstsein.

Die Heizung eines Hauses ist ein Schwerstarbeiter. Gemessen an ihren Betriebsstunden kommt sie – im Vergleich zum Auto – auf eine Laufleistung von rund 135.000 km im Jahr. Der jährliche Servicetermin in der Kfz-Werkstatt ist selbstverständlich – bei der Heizungsanlage fehlt häufig dieses Bewusstsein.

Die Heizung eines Hauses ist ein Schwerstarbeiter. Gemessen an ihren Betriebsstunden kommt sie – im Vergleich zum Auto – auf eine Laufleistung von rund 135.000 km im Jahr. Der jährliche Servicetermin in der Kfz-Werkstatt ist selbstverständlich – bei der Heizungsanlage fehlt häufig dieses Bewusstsein. Doch solange die ‚Anlage läuft, wird dem Wärmeerzeuger keine Aufmerksamkeit geschenkt oder die Notwendigkeit einer Überprüfung nicht gesehen. „Dabei kann diese Ignoranz fatale Folgen haben. Vernachlässigte Betreiberpflichten bezüglich der Überprüfung von Gasgeräten im Haus können zur Gefahr für Leib und Leben werden“, warnt Guido Bruzek, Sachverständiger im Sanitär-Heizung-Klima-Handwerk (SHK) und technischer Referent des Landesinnungsverbandes SHK NRW.

Gefähliches Kohlenmonoxid

Dieser Ernstfall tritt ein, wenn der Energieträger Gas unvollständig verbrannt und gleichzeitig unzureichend Sauerstoff zugeführt wird. Dies, sowie die fehlende Ableitung von Verbrennungsgasen wird in der Regel durch verschmutzte oder defekte Gasgeräte hervorgerufen. Weitere Gründe sind versperrte Kaminöffnungen, zugeklebte Luftschlitze oder der gleichzeitige Betrieb von Abluft-Dunstabzugshauben oder -Wäschetrocknern. In diesen Fällen entsteht giftiges Kohlenmonoxid (CO), das in den Wohnbereich oder die Kellerräume gelangt. Das tückische an CO ist, dass es farb- und geruchslos ist und eine Vergiftung nicht immer als solche erkannt wird. Zudem besteht erhöhte Brand- und Explosionsgefahr.

Die Schäden, die dabei an der Anlage und am Haus entstehen, sind – entgegen der langläufigen Meinung – nicht grundsätzlich von der Gebäudeversicherung abgedeckt. Denn kann der Hausbesitzer nicht nachweisen, dass der Schaden trotz regelmäßig ausgeführter Wartungsarbeiten aufgetreten ist, darf die Versicherung die Schadensregulierung gegebenenfalls ablehnen.

Die Wartung ist Sache des Heizungsfachbetriebs. Deren Kundendiensttechniker sind für diese Arbeiten an den verschiedenen Heizkesseltypen besonders geschult. Sie inspizieren, messen und reinigen das Gasgerät, tauschen fehlerhafte Teile aus und nehmen die optimale Einstellung der gesamten Heizungsanlage vor. Neben dem bedeutenden Sicherheitsaspekt hat eine regelmäßige Wartung einen weiteren Vorteil: Saubere Anlagen verwerten den Brennstoff effektiver und reduzieren somit die Energiekosten.

Jetzt Kesseltauschkampagne nutzen!

Wer darüber nachdenkt, seine Gas-Heizung gegen eine neue auszutauschen, kann jetzt noch von den Kesseltauschwochen profitieren. Bis zum 30.06. haben Immobilienbesitzer noch die Möglichkeit, gemeinsam mit einem Heizungsfachbetrieb der Innung einen Antrag auf eine 200 Euro Prämie zu stellen. Partner sind die namhaften Heizungshersteller Brötje, Buderus und Viessmann. Antragssteller haben somit eine gute Auswahl an bekannten deutschen Heizungsmarken. Die vollständigen Teilnahmekriterien der Aktion, den Infoflyer inkl. Antragsformular sowie einen Kampagnenfilm finden Sie unter: www.kesseltausch-nrw.de oder fragen Sie Ihren Heizungsfachbetrieb der Innung in Ihrer Nähe. Diesen finden Sie auf www.fachbetrieb-shk.de.